DETLEF BUKOWSKY UNTERSTÜTZT DIE MEIN SCHUSSENTAL-APP-ENTWICKLUNG

Hilfreicher Power-User

vom 17. Juli 2026
Autor: Meike Winter
Fotos: Don Ailinger
© Don Ailinger
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Mit der Mein Schussental-App hat die TWS zusammen mit den Städten Ravensburg und Weingarten eine Plattform geschaffen, die weit mehr ist als ein Kundenportal: Sie bündelt Energie-Services, städtische Informationen, Veranstaltungstipps, Abfallkalender oder Parkhausdaten in einer einzigen Anwendung.

Wie wertvoll dabei engagierte Nutzer:innen sein können, zeigen Peggy Heidicker aus der Unternehmensentwicklung der TWS und der Ravensburger Detlef Bukowsky: Der 80-Jährige entwickelte sich zu einem außergewöhnlich engagierten Tester mit viel technischem Verständnis, Liebe zum Detail und einer großen Leidenschaft für digitale Lösungen.

Wie haben Sie sich eigentlich kennengelernt?
Peggy Heidicker: Das war im Rahmen der Einführung unserer kommunalen „Mein Schussental“-App. Für mich war das damals mein erstes großes Projekt in diesem Bereich und entsprechend spannend. Als wir live gegangen sind, war Herr Bukowsky einer der engagiertesten Tester überhaupt. Er hat unglaublich detailliertes Feedback gegeben, sehr strukturiert und immer konstruktiv. Wir hatten viel Kontakt per E-Mail und auch einige Telefonate. Irgendwann erzählte mir Herr Bukowsky dann, wie alt er ist, und ehrlich gesagt war ich ziemlich überrascht. Es ist außergewöhnlich, mit welcher Intensität und welchem technischen Verständnis er die App getestet hat. Er hat uns sogar PDFs mit Schritt-für-Schritt-Analysen geschickt, damit wir Fehler besser nachvollziehen konnten. Das hat uns enorm geholfen.

Und wofür nutzen Sie die App besonders, Herr Bukowsky?
Detlef Bukowsky: Ich bin schon immer sehr EDV-affin gewesen. Deshalb war es für mich selbstverständlich, mich mit der App zu beschäftigen. Und wenn mir etwas auffällt, schreibe ich eben eine E-Mail. Nicht zum Meckern, sondern weil ich denke: Vielleicht kann man es noch besser machen. Die App nutze ich vor allem für meine Verbrauchsdaten. Ich melde jeden Monat meinen Zählerstand, obwohl man das gar nicht müsste. Aber ich bin ein Zahlenmensch. Dadurch sehe ich meine Verbrauchskurven und merke sofort: War der Verbrauch höher oder niedriger? Was kostet mich das? Außerdem finde ich die Verbindung verschiedener Informationen praktisch: Veranstaltungen, Mülltermine, Stadtinformationen, alles ist an einem Ort. Das macht die App für mich zu einem echten Alltagsbegleiter.

Welche Punkte hat Ihnen denn Herr Bukowsky genannt, Frau Heidicker?
Peggy Heidicker: Das erste größere Thema waren Kontraste und Lesbarkeit, denn einige Bereiche waren anfangs nicht optimal dargestellt. Gleichzeitig standen Anpassungen im Rahmen des Barrierefreiheitsgesetzes an und Herr Bukowskys Hinweise kamen genau zum richtigen Zeitpunkt. Das zweite große Thema war die biometrische Anmeldung über Face-ID beziehungsweise Fingerabdruck. Das funktionierte bei Herrn Bukowsky zunächst nicht zuverlässig. Herr Bukowsky hat uns mehrere Dokumentationen geschickt, teilweise mit genau beschriebenen Abläufen und Screenshots. Damit konnten unsere Entwickler den Fehler nachvollziehen. Am Ende konnten wir das Problem gemeinsam lösen.

Herr Bukowsky, empfehlen Sie die App weiter?
Detlef Bukowsky: Ja, gerade Bekannte, die viel mit Bus und Stadtangeboten unterwegs sind, nutzen sie inzwischen auch. Und wenn jemand Hilfe beim Einrichten braucht, unterstütze ich gerne. Früher habe ich das ja sogar ehrenamtlich beim Seniorentreff gemacht. Da konnte man mit Fragen zu Smartphone oder Computer vorbeikommen. Man muss vor der Technik keine Angst haben.

Frau Heidicker, ist so intensives Feedback eher die Ausnahme?
Peggy Heidicker: Definitiv. Natürlich bekommen wir Rückmeldungen von Nutzer:innen, aber die Art und Weise, wie Herr Bukowsky getestet hat, war außergewöhnlich. Und genau solches Feedback ist unglaublich wertvoll. Denn nichts wäre schlimmer, als wenn man viel Arbeit in eine App steckt und die Zielgruppe nutzt sie am Ende nicht oder versteht bestimmte Funktionen nicht, ohne dass man davon erfährt. Wir freuen uns deshalb über jede Rückmeldung und versuchen, daraus Verbesserungen abzuleiten.

Ist die Entwicklung der App inzwischen abgeschlossen?
Peggy Heidicker: Nein, ganz im Gegenteil. Die App wird kontinuierlich weiterentwickelt. Es gibt noch viele Ideen und Themen auf unserer Agenda. Ich selbst habe das Projekt ursprünglich aus der Unternehmensentwicklung heraus begleitet und inzwischen an unsere Marketingabteilung übergeben. Dort kümmert sich nun meine Kollegin Ines Nickenig intensiv um die Weiterentwicklung und darum, die Bedürfnisse unserer Kund:innen noch besser zu verstehen.

Gibt es Funktionen, die Sie sich noch wünschen würden, Herr Bukowsky?
Detlef Bukowsky: Nein, ehrlich gesagt bin ich vollkommen zufrieden. Die App bietet mir alles, was ich brauche.
Peggy Heidicker: Das hören wir natürlich sehr gerne, vielen Dank!

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