Infrastruktur für Elektromobilität ist für Wohnungsneubauten durch das Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG) vorgeschrieben. Auch für Mehrfamilienhäuser im Bestand wird die Frage wichtiger, wie Ladeinfrastruktur wirtschaftlich und zuverlässig ausgebaut werden kann. Die TWS unterstützt deshalb Bauträger, Eigentümergemeinschaften und Wohnungsunternehmen mit durchdachten Systemlösungen.
Für Neubauten plant die TWS gemeinsam mit dem ausführenden Elektrounternehmen individuell die Strom- sowie Dateninfrastruktur und bereitet Ladepunkte für Wallboxen oder Ladesäulen und E-Carsharing-Plätze vor. „Ergänzt wird das Konzept durch intelligente Lastmanagementsysteme, die die verfügbare Leistung optimal auf alle Ladepunkte verteilen und so Überlastungen am Hausanschluss vermeiden“, erklärt Malte Köhnken, Account Manager Energielösungen. „Wir übernehmen auf Wunsch die gesamte Planung, den Einbau sowie Betriebsführung, Wartung und Abrechnung.“ Das Pachtmodell der TWS sorgt außerdem dafür, dass die Investitionskosten für die Anlage bei Neubau nicht ins Gewicht fallen. Für Bestandgebäude bietet die TWS den E-Mobility-Check an: Mit dem Check analysiert die TWS die vorhandene Infrastruktur von Bestandsgebäuden vor Ort und schlägt anschließend Varianten inklusive einer Grobkostenschätzung vor. Die TWS übernimmt auf Wunsch die komplette Basisinstallation der Strom- und Datenleitungen, die Bereitstellung persönlicher Wallboxen sowie Betrieb, Abrechnung und Stromversorgung. Über die twsLadekarte können Nutzer:innen bequem laden, ohne dass zusätzlicher Aufwand für die Hausverwaltung entsteht. Durch die digitale Anbindung an das TWS-Backend können Wallboxen überwacht, Störungen per Fernzugriff analysiert und Probleme schnell behoben werden. Gut zu wissen: Das Bundesministerium für Verkehr hat dazu ein Förderprogramm aufgesetzt. Noch bis zum 10. November 2026 können Förderanträge für den Ausbau privater Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern beim Projektträger PricewaterhouseCoopers GmbH gestellt werden. Besonders sinnvoll lässt sich Elektromobilität in Verbindung mit dem Mieterstrommodell twsÖkostrom Direkt nutzen. Solarstrom vom Dach wird dann direkt im Gebäude verbraucht, zum Beispiel für die Wärmepumpe, Haushaltsstrom oder das Laden von Elektrofahrzeugen.
